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Sonntag, 12. März 2017 17:01

EM Snooker Herren: Illustres Feld aus aller Herren Länder

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Ab dem 13.3. übernehmen die Herren die Tische im Hilton Hotel (Nikosia, Zypern). Wieder ruft die Maintour.

EM Snooker Herren: Illustres Feld aus aller Herren Länder

Ab dem 13.3. übernehmen die Herren die Tische im Hilton Hotel (Nikosia, Zypern). Wieder ruft die Maintour.

118 Starter sind gemeldet und werden am 12.3. zunächst ihre eigenen Eröffnungsfeier zelebrieren. Für Deutschland sind Simon Lichtenberg (19 Jahre, Berlin), Robin Otto (23, Hamburg) und Felix Frede (22, Hannover) am Start.

Jüngster Teilnehmer wird Kledio KaÇi aus Albanien sein, der erst 11 Jahre alt ist. Eine Altersbegrenzung gibt es bei der EBSA nicht.

Unsere Nachbarn aus Österreich schicken Andreas Ploner, Florian Nüßle und Manuel Pomweger in den Wettbewerb. Florian Nüßle (15 Jahre) ist der Marathon-Mann dieser EM, da er bereits bei der U18 und U21 am Start war. Auch hier gibt es seitens der EBSA keine Beschränkungen. Nach wie vor möchte die EBSA die Startfelder möglichst groß halten, was auch für den Ausrichter die Organisation einer EM lukrativ macht.

Die  Schweizer dagegen haben nur Alexander Ursenbacher am Start, der auch in der U21 am Start ist.

Es nehmen immer mehr Länder an der EM teil, was für die weiter steigende Verbreitung von Snooker in Europa spricht. Recht neu sind Teilnehmer aus Albanien, Bosnien-Herzegowina, Italien, Portugal und Serbien. Auch die Isländer sind nach vielen Jahren wieder mit vier Spielern am Start. Kristján Helgason ist der bekannteste von ihnen, den der 42jährige war bereits auf der Maintour und gewann bereits 1998 die Europameisterschaft der Herren.

In der Historie der Europameisterschaft sind auch deutsche Podiumsplätze vertreten. 2006 holte Lasse Münstermann Bronze in Constanta, Rumänien und auch Sascha Lippe wurde in Duffel, Belgien 2009 Dritter. 2015 holte sich die aktuelle Deutsche Nummer 1, Lukas Kleckers ebenfalls Bronze in Prag. Für ein Finale hat es bisher nicht gereicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Aber in diesem Jahr hat Lukas Kleckers auf den Start bei den Herren aus Termingründen an der Uni verzichtet und sich auf die U21-EM konzentriert.

Wer zwischenzeitlich ein bisschen Zeitvertreib benötigt, wird dies sicher bei dem Spiel Book of Ra eine Menge Spaß haben.

Vermeintliche Favoriten gibt es eine Menge, wobei sich in den letzten Jahren gezeigt hat, dass die Vorhersagen oft nicht zutreffen und auch Außenseiter den Titel erringen können. England hat eine bunte Mischung aus Alt und Jung an Bord. Wayne Townsend (37), David Lilley (41), Oliver Brown (22) und Peter Lines (47) gehen für die „Three Lions“ an den Start. Irland ist mit Ex-Profi Michael Judge (41), Brendan O’Donoghue (34), Thomas Dowling (36), John Farrell (44) und Philip Browne (30) nach Zypern gereist. Shachar Ruberg aus Israel darf man auch immer mal wieder auf der Rechnung haben. Brian Cini aus Malta fehlt als „upcoming star“ immer noch der internationale Durchbruch. Nicht zu vergessen sind aber auch die polnischen Vertreter. Mateusz Baranowski, Kacper Filipiak, Adam Stefanow und Marcin Nitschke. Gerade Mateusz Baranowski zeigte sich im U21-Wettbewerb offensiv sehr stark.

Fazit:
Die EM ist lang und ein guter Tag bedeutet nicht den Titel, genauso wie ein schlechter Tag noch nicht das Aus bedeutet. Es wird sicher spannend und wir drücken den deutschen Teilnehmer die Daumen.

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Bis bald euer Thomas Hein

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